HusumA-Solifond
  Du bist von Repression betroffen?
 



Erstmal cool running.
Das ist erst mal nicht weiter schlimm. Wer sich politisch engagiert muss leider mit Repression rechnen. Und das liegt nicht daran, das du irgendwas falsch gemacht hast (falsch protestiert, zu radikal oderzu weit und tief nachgedacht...). Der Grund ist ein anderer. Du möchtest etwas in dieser Gesellschaft/ diesem Land/dieser Welt verändern. Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte werden dafür bezahlt, dass alles ruhig und ordentlich bleibt, und sich nichts ändert.

Denn eigendlich geht es auch gar nicht um Dich (klar, das versuchen Bullen und Gerichte dir einzureden) Es geht darum, das politisch aktive Menschen eingeschüchtert werden, um auf Wandel in Gesellschaft zu verzichten. Ein beliebter und erfolgreicher Weg ist dabei die Vereinzelung der Aktiven und das exemplarische Rausgreifen Einzelner. Mit der Repression gegen Dich sind wir alle gemeint. Deshalb müssen wir uns auch gemeinsam wehren.

Der erste wichtige Schritt, um sich gemeinsam zu wehren, ist andern Aktiven von der Repression mitzuteilen. Dann können wir uns überlegen, wie wir gemeinsam gegen die Cops oder Staatsanwaltschaft vorgehen wollen. Kontakt zum Solifond

Was du aber auf keinen Fall tun solltest: Aussagen bei der Polizei machen. Wenn Polizisten dich etwas fragen, sag einfach: „Ich verweigere die Aussage!“ Sag denen nichts außer deinen Namen, Geburtsdatum und Adresse. Sonst gar nix! Sie werden vielleicht so tun, als ob du blöd wärest, oder dir mit dem Amtsarzt drohen, oder dir Zigarretten oder Kaffee anbieten…sag einfach nur: „Ich verweigere die Aussage!“ Denn alles was du sagst, wird gege dich oder andere verwendet werden. Keine Information ist harmlos. Wenn du meinst: „Das wissen die Bullen eh!“, heißt das noch lange nicht, dass die Exemplare, mit denen du zu tun hast, "Davon" wissen. Jeder Ort und jede Zeit ist besser, um sich eine Strategie zu überlegen, als der Arrest oder das Verhör auf der Bullenwache. Kontakte lieber nach einem Repressionsversuch den Solifond und andere Betroffene. Dann lässt sich eine gute Strategie entwickeln.

Wenn du dich statt zu schweigen mit dem Singen Deines Lieblingslieds besser fühlst, kannst du das natürlich auch machen. Wichtig ist nur, das du nicht anfängst, auf ihre Fragen zu antworten. Für andere Elemte der kreativen Antirepression braucht es etwas Übung, aber dazu hier.

 
   
 
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